Familien Historie | Rudolf Robrahn | Bremen
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HISTORIE
Die Familie Robrahn ist seit mehreren Generationen in der Schaustellerbranche tätig. Der Großvater von Rudi Robrahn besaß als einer der ersten Schausteller in Deutschland (um 1935) eine Steil-Wand mit dem Namen "Todesfahrt". Später stieg er auf einen Automatic-Skooter um.

Als dessen Sohn, der ebenfalls den Namen Rudolf Robrahn trägt, den Schritt in die Selbständigkeit wagte, begann seine Schaustellerkarriere mit dem Automatic-Skooter "Blow up".
Seine Geschwister sind ebenfalls der Branche treu geblieben. Werner Robrahn, der heute den Auto-Skooter "Top in" betreibt reiste früher mit den spektakulären Loopingbahnen "Silberpfeil" und "Colossus".

1965 war ein besonderes Jahr, denn Rudolf Robrahn heiratete Bärbel Renoldi, die bisher mit der "Raupe" ihrer Eltern reiste.
Auch der Nachwuchs ließ nicht lange auf sich warten. Tochter Antje erblickte noch im Jahr der Heirat das Licht der Welt und zwei Jahre später komplettierte das Zwillingspaar Kati und Rudi die Familie Robrahn.
In der Saison 1971 starteten wir mit unserer ersten Achterbahn, einem Flitzer des Herstellers Zierer mit dem Namen "Racing". Ende der Saison 1974 wurde die Bahn nach München verkauft. In der folgende Saison 1975 bekamen wir den Prototyp des Alpenblitz namens "Cresta Cresta" von der Firma Anton Schwarzkopf. Leider war die "Cresta" technisch nicht ausgereift, so dass wir sie Sommer 1976 durch den verbesserten "Alpenblitz 2" von Schwarzkopf ersetzten.
1979 bekamen wir eine der ersten Schiffschaukeln von Huss. Diese trug nicht den üblichen Namen "Pirat". Sie bekam in Anlehnung an unsere Heimat, die Hansestadt Bremen den Namen "Hanseatic". Die "Hanseatic" wurde mit großem Erfolg betrieben und 1981 an einen englischen Park verkauft.
Nach der Trennung von der "Hanseatic" folgte 1981 die Loopingschaukel "Ranger", die durch den für damalige Verhältnisse spektakulären Fahrablauf begeistert angenommen wurde.
Kurz darauf folgte ein zweites "Ranger" Exemplar sowie in Kooperation mit Friedrich Uhse ein dritter Ranger.
Das erste Exemplar wurde 1983 an die Fa. Arnoux verkauft. Besonderes Aufsehen erregte unser Ranger zum Frühlingsdom 1987 in Hamburg: Dort präsentierten wir dessen Gondel in rot-gold-metallic, statt dem bis dato üblichen Blau.
Im Frühling 1989 feierten wir dann die Premiere des "Magic" in Wien. Der "Magic" kam wieder mal aus der Karussellschmiede Huss, Bremen.
Bisher betrieben wir parallel zu den Fahrgeschäften den Auto-Skooter "Blow up 2", den wir zugunsten des Betriebes von "Ranger" und "Magic" aufgaben.
Der "Magic" wurde von den Geschwistern Rudi und Kati Robrahn rekommandiert.
Im Jahre 1993 kam Rudolf Robrahn Senior, in Anlehnung des damaligen großen Erfolges mit der Schiffschaukel "Hanseatic", die Idee einer zusätzlichen Bewegung der Gondel zur üblichen Schaukel-Bewegung.
Aus dieser Idee entstand der "Frisbee", der von Huss realisiert und gebaut wurde.
Eine Woche vor der Weltpremiere auf dem Bremer Freimarkt 1994 wurde der "Frisbee" fertig gestellt. In Bremen und anschließend in Hamburg auf dem Dom spielte der "Frisbee" mit großen Erfolg und durchweg positiver Resonanz.
Aufgrund dieses großen Erfolges bestellten wir für April 1995 einen zweiten "Frisbee", der dann auf der Bremer Osterwiese seine Premiere feierte. Dieses zweite Exemplar wurde bei Anschaffung des "Countdown" verkauft. Noch heute reisen wir mit unserem ersten Frisbee, also dem Original!
1996 stellten wir die Neuheit "Freefall", einer Neukreation der Fa. Huss vor. Die Fahrgäste wurden hier drehend in die Höhe katapultiert. In der folgenden Saison wurde der Fahrspaß durch einen Umbau erhöht: Die Gondeln neigten sich nun am höchsten Punkt zusätzlich zur Seite. Mit dem "Freefall" reisten wir 2 Jahre. Heute ist die Anlage in den USA im "Six Flags Great Adventure Park" beheimatet.
Mit dem Turm "Countdown", abermals aus der Karussellschmiede Huss, erhielten wir 1998 wieder eine spektakuläre Neuheit.
Mit 4,5 g werden hier die Fahrgäste in den Himmel geschossen und erleben anschließend aus 54 m Höhe den freien Fall!
Im Januar 2010 wurde der Countdown an die französische Schaustellerfamilie Fleur verkauft.
Steilwand Todesfahrt
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